Aktuelles & Medien in Jüchen


2020


Stacheltier sucht Gartenquartier

 

Nachts ist er unterwegs und streift von Garten zu Garten. Dort sucht er nach Laufkäfern, Schnecken, Spinnen, Tausendfüßern und Regenwürmern. Mit seinen Essgewohnheiten ist er ein natürlicher Schädlingsbekämpfer. Außerdem ist er bei Kindern beliebt, die ihn auf seinen Streifzügen durch den Garten, bei der Nahrungsaufnahme, bei der Aufzucht der Jungen und bei seinen Vorbereitungen für den Winterschlaf beobachten können.

 

„Seit einigen Jahren geht es den Igeln nicht gut“, weiß der NABU Jüchen zu berichten. Immer öfter werden diese Stacheltiere gefunden und in Igelauffangstationen abgegeben. Die possierlichen Säugetiere leiden oft an Unterernährung, was oft zur Folge hat, dass der geschwächte Körper zur Angriffsfläche für verschiedene Parasiten und Krankheiten wird. Der nachtaktive Igel ist dann auch oft tagsüber zu finden und braucht Hilfe.

 

Wer den Igeln helfen möchte, dem rät der NABU Jüchen zu folgendem:

 

-          Vor dem Mähen prüfen, ob sich der Igel dort aufhält, vor allem bei hohem Gras!

 

-          Bei der Planung oder Umgestaltung einer Gartenanlage auf Steine verzichten. Bei unseren inzwischen sehr heißen und trockenen Sommern heizen sich Steingärten zusätzlich auf, speichern die Hitze und geben sie wieder ab. Außerdem bieten sie den heimischen Tieren und damit auch dem Igel kaum Nahrung.

 

-          Heimische Blumen, Stauden und Gehölze kultivieren

 

-          Den Garten giftfrei halten

 

-          Laub- und Reisighaufen aufrichten und stehenlassen

 

-          Einen Durchschlupf von Garten zu Garten ermöglichen (Höhe und Breite mindestens 10 cm)

 

-          Ein Winterquartier anbieten

-          https://www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/naturerleben/141030-nabu-bauanleitung-igelhaus- missiongruen.pdf

 

 

-          Löcher, Gruben und Schächte abdecken, damit die Tiere nicht hineinfallen

 

-          An Gartenteichen für einen flachen Austritt sorgen oder eine Ausstieghilfe anbieten. Igel können zwar schwimmen und klettern, sind aber je nach Steile oder Bodenbeschaffenheit des Ufers nicht in der Lage, selbständig den Teich wieder zu verlassen.

 

-          Eine Wassertränke aufstellen (keine Milch!)

 

„Ein igelfreundlicher Garten ist nicht nur eine Bereicherung für das nachtaktive Stacheltier“, wissen die Gartenbesitzer des NABU Jüchen zu berichten, „sondern auch ein Anziehungspunkt für weitere Kleinsäuger und Vögel“.

 

Ein Pfaffenhütchen voller Gespinst

 

 

 

Der Naturlehrpfad des NABU- Jüchen, der am Gymnasium startet und sich in drei verschieden lange Strecken rund um Jüchen präsentiert, ist zu jeder Jahreszeit eine Begehung wert! Auch gerade jetzt, wo in der Nähe der beiden weiterführenden Schulen verschiedene einheimische Gehölze angepflanzt sind, um die Artenkenntnisse zu erweitern. Dort fällt momentan ein Strauch besonders auf, weil er ganz kahlgefressen ist und von einem Gespinst umgeben ist. Es handelt sich um das Pfaffenhütchen, welches seinen deutschen Namen den Früchten zu verdanken hat. Denn diese sehen wie ein Birett, also die Kopfbedeckung christlicher Geistlicher, aus. Doch woher kommt dieses Gespinst, dass diesen Strauch manchmal ganz kahl und tot aussehen lässt? Ein sehr kleiner Schmetterling ist dafür verantwortlich, die Gespinstmotte! Diese frisst, besonders in trockenen und heißen Frühsommern, das Pfaffenhütchen manchmal komplett kahl. Aber die Angst um den Strauch ist meistens unbegründet, denn er treibt fast immer nach relativ kurzer Zeit wieder aus. Auch fressen besonders Drosseln und Rotkehlchen die Früchte und ist die Herbstfärbung sehr attraktiv! "Für den Garten ist das genügsame und relativ schmale Pfaffenhütchen geeignet, es sollte aber am besten in einer Hecke stehen, wenn die Gespinstmotte es mal kahlgefressen haben sollte! Auch die Traubenkirsche kann schon mal von einer ähnlichen Gespinstmottenart befallen sein. Es darf allerdings nicht unerwähnt bleiben, dass das ganze Pfaffenhütchen giftig ist und in einem Garten mit Kindern nichts zu suchen hat", betont Herr Rudolf Kuhn vom NABU - Jüchen abschließend!

 

 

 

 

 

Stunde der Gartenvögel

Auch diese Jahr und zwar vom 8. bis zum 10. Mai, würde sich der NABU- Jüchen sehr freuen, wenn möglichst viele Personen im Stadtgebiet von Jüchen an der bundesweiten Zählaktion "Stunde der Gartenvögel" des NABU teilnehmen würden! Dabei sollen innerhalb  dieses Zeitraumes eine Stunde lang alle Vögel gezählt werden, die man im Garten, vom Balkon aus oder in einem Park entdecken kann. Dabei sollte von jeder Art immer die höchste  Anzahl notiert werden, die man gleichzeitig gesehen hat, um Doppelzählungen zu vermeiden!

Die Ergebnisse können schnell und kostenlos online an den NABU gesendet werden. 

Dort gibt es auch eine Vogelapp, um die Vögel noch besser kennenzulernen. Diese Aktion ist nicht nur interessant und lehrreich, weil sie den Zustand  der einheimischen Vögel zeigt. Interessant ist auch die Anzahl der Amseln und Blaumeisen im Vergleich zum Vorjahr, da beide Arten von Krankheiten befallen wurden.

HIER geht es zur Anmeldung und zur Vogelapp

Der NABU Jüchen informiert:

 

Naturnahe Gartengestaltung mit wenig Aufwand

 

 

 

Viele Gärten bieten keinen Lebensraum für Vögel und andere Kleintiere. Infolgedessen nimmt die Artenvielfalt ab, und das Vogelgezwitscher am Morgen verstummt immer mehr.  Wer seinen Garten neu anlegen oder ein paar Änderungen vornehmen möchte, hat die Möglichkeit, kleine Lebensräume für Tiere zu schaffen. Sie lassen sich recht einfach einrichten und sind eine Bereicherung für jeden Tierfreund. Eine abwechslungsreiche und naturnahe Bepflanzung ist Grundlage dafür, dass sich Tiere in einem Garten ansiedeln und wohlfühlen.                                                                                                                   

 

Die vergangenen Sommer waren sehr heiß und trocken, was vielen Tieren sehr zugesetzt hat. Mit einer Tränke, beispielsweise einem Tontopfuntersetzer gefüllt mit Wasser, lässt sich auf einfache Weise Abhilfe schaffen. Haben Vögel die Wasserstelle entdeckt, werden sie immer wieder kommen. Nicht nur zum Trinken, sondern auch zum Baden. Dazu sollte die Tränke so stehen, dass freie Sicht in alle Richtungen besteht, damit Fressfeinde schnell entdeckt werden können. Auch Insekten lassen sich gerne dort nieder, um zu trinken, wenn auf der Wasseroberfläche ein Blatt schwimmt. Nachtaktive Kleinsäuger, wie der Igel, werden ebenfalls die Tränke aufsuchen, vorausgesetzt sie befindet sich am Boden. Wichtig ist, dass die Tränke regelmäßig mit einer Wurzelbürste gereinigt und mit frischem Wasser aufgefüllt wird. Besonders an Tagen, an denen das Wasser schnell verdunstet, sollte rechtzeitig für Nachschub gesorgt werden.                                                                                            

 

Neben Wasser brauchen viele Vögel zur Pflege ihres Gefieders Sand und Staub. Das hilft gegen Schädlinge im Gefieder. Es sollte dafür, wie bei der Tränke, ein übersichtlicher Standort gewählt werden, einige Meter entfernt von hoher Bepflanzung. Gewächse mit Wurzeln müssen entfernt werden. Die entstandene Mulde wird daraufhin mit feinem Sand gefüllt. Nach einigen Wochen sollte der Sand ausgetauscht werden, um Verunreinigungen durch Katzenkot und Krankheitserreger zu vermeiden.                                                                                                                           

 

Besondere Unterstützung benötigen Schwalbenkolonien in Wohngebieten, durch Schlamm- und Lehmpfützen. Feuchte und lehmige Erde wird von den Vögeln zum Bau der Nester benötigt, die in der Natur immer seltener vorkommt. Eine Schale mit diesem stets feucht gehaltenen Naturmaterial ist besonders im Frühling wichtig, weil dann die Brutsaison eröffnet ist.                                        

 

Auch Totholz- und Reisighaufen sorgen für mehr Leben in Ihrem Garten! Manche Tiere sind auf diesen speziellen Lebensraum angewiesen, um dort ihren Nachwuchs großzuziehen oder Zuflucht zu finden. Zaunkönig, Rotkehlchen und andere Vogelarten, auch kleine Säugetiere, wie z.B. der Igel suchen solche Rückzugsorte auf. Außerdem bietet Totholz Brutplätze für Insekten, die wiederum Vögeln als Nahrung dienen.                                                        

 

 

 

Etwas Geduld braucht es, bis die neuen Lebensräume von den Tieren entdeckt und angenommen werden. Aber es lohnt sich. Für einen Beitrag zum Umweltschutz im eigenen Garten braucht es nicht viel. Die Beobachtungsfreude einer zunehmenden Vielfalt an Vogelarten spornt an, im nächsten Jahr weiterzumachen.  

 

 

Der NABU Jüchen informiert:

 

Naturnahe Gartengestaltung mit wenig Aufwand

 

 

 

Viele Gärten bieten keinen Lebensraum für Vögel und andere Kleintiere. Infolgedessen nimmt die Artenvielfalt ab, und das Vogelgezwitscher am Morgen verstummt immer mehr.  Wer seinen Garten neu anlegen oder ein paar Änderungen vornehmen möchte, hat die Möglichkeit, kleine Lebensräume für Tiere zu schaffen. Sie lassen sich recht einfach einrichten und sind eine Bereicherung für jeden Tierfreund. Eine abwechslungsreiche und naturnahe Bepflanzung ist Grundlage dafür, dass sich Tiere in einem Garten ansiedeln und wohlfühlen.                                                                                                                   

 

Die vergangenen Sommer waren sehr heiß und trocken, was vielen Tieren sehr zugesetzt hat. Mit einer Tränke, beispielsweise einem Tontopfuntersetzer gefüllt mit Wasser, lässt sich auf einfache Weise Abhilfe schaffen. Haben Vögel die Wasserstelle entdeckt, werden sie immer wieder kommen. Nicht nur zum Trinken, sondern auch zum Baden. Dazu sollte die Tränke so stehen, dass freie Sicht in alle Richtungen besteht, damit Fressfeinde schnell entdeckt werden können. Auch Insekten lassen sich gerne dort nieder, um zu trinken, wenn auf der Wasseroberfläche ein Blatt schwimmt. Nachtaktive Kleinsäuger, wie der Igel, werden ebenfalls die Tränke aufsuchen, vorausgesetzt sie befindet sich am Boden. Wichtig ist, dass die Tränke regelmäßig mit einer Wurzelbürste gereinigt und mit frischem Wasser aufgefüllt wird. Besonders an Tagen, an denen das Wasser schnell verdunstet, sollte rechtzeitig für Nachschub gesorgt werden.                                                                                            

 

Neben Wasser brauchen viele Vögel zur Pflege ihres Gefieders Sand und Staub. Das hilft gegen Schädlinge im Gefieder. Es sollte dafür, wie bei der Tränke, ein übersichtlicher Standort gewählt werden, einige Meter entfernt von hoher Bepflanzung. Gewächse mit Wurzeln müssen entfernt werden. Die entstandene Mulde wird daraufhin mit feinem Sand gefüllt. Nach einigen Wochen sollte der Sand ausgetauscht werden, um Verunreinigungen durch Katzenkot und Krankheitserreger zu vermeiden.                                                                                                                           

 

Besondere Unterstützung benötigen Schwalbenkolonien in Wohngebieten, durch Schlamm- und Lehmpfützen. Feuchte und lehmige Erde wird von den Vögeln zum Bau der Nester benötigt, die in der Natur immer seltener vorkommt. Eine Schale mit diesem stets feucht gehaltenen Naturmaterial ist besonders im Frühling wichtig, weil dann die Brutsaison eröffnet ist.                                        

 

Auch Totholz- und Reisighaufen sorgen für mehr Leben in Ihrem Garten! Manche Tiere sind auf diesen speziellen Lebensraum angewiesen, um dort ihren Nachwuchs großzuziehen oder Zuflucht zu finden. Zaunkönig, Rotkehlchen und andere Vogelarten, auch kleine Säugetiere, wie z.B. der Igel suchen solche Rückzugsorte auf. Außerdem bietet Totholz Brutplätze für Insekten, die wiederum Vögeln als Nahrung dienen.                                                        

 

 

 

Etwas Geduld braucht es, bis die neuen Lebensräume von den Tieren entdeckt und angenommen werden. Aber es lohnt sich. Für einen Beitrag zum Umweltschutz im eigenen Garten braucht es nicht viel. Die Beobachtungsfreude einer zunehmenden Vielfalt an Vogelarten spornt an, im nächsten Jahr weiterzumachen.  

 


Amphibienpopulation bei Schloss Dyck stark abnehmend

Seit genau sechs Jahren ist eines der Schwerpunkte des NABU-Jüchen, neben der Reinigung von Vogelnistkästen, der Pflege von Obstwiesen und der Betreuung des Naturlehrpfades in Jüchen, die Amphibienwanderung um Schloss Dyck.

Das heißt, dass das Tiefbauamt des Rhein- Kreises Neuss vor dem Einsetzen der Amphibienwanderung im zeitigen Frühjahr einen etwa 400m langen und für Kröten, Frösche und Molche unüberwindbaren Zaun an der K25, auf der Seite des Pumpenbusches  installiert. Hinter dem Zaun, also zur Straße abgewandten Seite, befinden sich dann einige in die Erde gelassene Behälter, in die dann die Amphibien sanft reinfallen. Da kommt der NABU- Jüchen wieder ins Spiel. Er setzt die vom Winterquartier kommenden Tiere, abends in Eimer, trägt sie über die Straße und läßt sie auf dem Gelände von Schloss Dyck wieder frei. Dort wird dann im Sommerquartier in einigen Feuchtgebieten abgelaicht und die Rückwanderung beginnt wieder. Allerdings  findet die Rückwanderung innerhalb vieler Monate statt, so daß der Schutz während der Rückwanderung aus zeitlichen Gründen nicht zu bewerkstelligen ist. Natürlich wird auch vorher schriftlich festgehalten, welche Amphibien in  welchen Stückzahlen und welchen Geschlechts über die Straße geholfen wurde. Diese Prozedur hat nun auch im Bereich der alten Esskastanienallee, die schon seit vielen Jahren aus Sicherheitsgründen gesperrt ist und nur von Schafen kurz gehalten wird, zum zweiten Mal unweit von Schloss Dyck stattgefunden.

Insgesamt ist festzuhalten, dass die Amphibienpopulation rund um Schloss Dyck stark rückläufig ist. Das heißt beispielsweise, dass 2018 noch 3100 , 2019 noch 1843 und dieses Jahr nur noch 1633 Amphibien über die Straße getragen und somit gerettet wurden!

Weitere Veränderungen gab es bei der Geschlechterverteilung. Konnte man früher noch von 75% Männchen und      25% Weibchen ausgehen, so gibt es bei beiden Geschlechtern starke Rückgänge zu verzeichnen- besonders bei den männlichen Erdkröten. Diese sind übrigens viel kleiner als weibliche Erdkröten und werden zum Ablaichen von den Weibchen oft Huckepack getragen.

Zum Schluss ist noch zu vermelden, dass dieses Jahr nur 7 Molche gesichtet wurden- im Jahr 2017  waren es       noch 40 Tiere! Ob der allgemeine Rückgang der Amphibien bei Schloss Dyck möglicherweise mit den beiden vergangenen, sehr heißen Sommern zu tun hat und ob sich hier auch schon der Klimawandel bemerkbar macht,  ist noch nicht sicher.

Der NABU- Jüchen wird natürlich weiterhin die Lage beobachten und, wenn möglich diese verbessern und den Amphibien helfen.

 

 

 


Kopfweiden als wertvolle Biotope

Vor einigen Tagen haben zwei NABU- Mitglieder die Anzahl an Kopfweiden im Stadtgebiet von Jüchen um neun Stück im Bereich vom Jüchenerbroich erhöht. Meißtens wird hierbei  die Weiß- oder Silberweide (Salix alba) genommen, denn sie läßt sich, wie auch die meißten anderen Weidearten, leicht durch Stecklinge vermehren. Es gibt auch Eschen und Linden als Kopfbäume. Früher gab es oft eine Doppelnutzung. Rinder grasten auf der Weide und Kopfweiden standen am Rand, meißtens auch an Gräben. Denn Kopfweiden haben es gerne feucht, nährstoffreich und sonnig.

So konnte zu damaligen Zeiten dauerhaft Brennholz, Stiele oder Material für Körbe verwendet werden und jede Weidenart war für bestimmte Zwecke von Vorteil. In der heutigen Zeit dagegen, der NABU- Jüchen pflegft über einhundert Kopfweiden, werden diese als wertvolle Biotope vermehrt und dauerhaft gepflegt. Das heißt, dass die Kopfweiden etwa alle sechs bis acht Jahre vom "Kopf" befreit werden, damit diese nicht auseinanderbrechen und möglichst lange als Kulturgut und Biotop erhalten bleiben!° So bilden sich schon nach wenigen Jahrzehnten die ersten Höhlungen im weichen Weidenholz, welche dann von Bienen, Hornissen, Meisen , Spatzen, Bilchen oder dem Steinkauz als Brutplatz oder Versteck genutzt werden.


Ein ganz herzliches Dankeschön

geht an die Vitalis- Apotheke aus Jüchen.

Durch einen Kalenderverkauf konnte die beachtliche Summe von 780 € zusammengetragen werden, welche an uns gespendet wurde.


Die Schwalben kommen bald wieder

Bald ist es wieder soweit! Die Könige der Lüfte kehren wieder aus ihrem afrikanischen Winterquartier zu uns zurück. Die Rede ist von unseren Schwalben. Viele Bürgerinnen und Bürger freuen sich über diese "Sommerboten". Doch leider sind sie trotz ihrer Anpassung an den Menschen, zu Sorgenkindern des Naturschutzes geworden.

Rauch- und Mehlschwalben werden hierzulande als gefährdet in der "Roten Liste" geführt. Sie stehen daher, wie ihre Nester, unter strengem Schutz. Es ist also höchste Zeit etwas zu tun!

Der NABU- Jüchen möchte hierbei gerne helfen. Wir beraten Interessierte gerne bei der Neuansiedlung, der Pflege oder Problemen.

Jeder kann so mit wenig Aufwand zum Schwalbenglück beitragen. Außerdem gibt es, wenn man möchte, eine Plakette, die auf ein "Schwalbenfreundliches Haus " hinweist. Bei Fragen stehen wir gerne zur Verfügung:

Paul Quack, Tel. 02165/7462 oder

Rudolf Kuhn, rudolfkuhn70@gmail.com!

 


Berichterstattung des WDR über die Amphibienrettung

Voraussichtlich am 27.2. berichtet der WDR von der Amphibienrettung bei Schloss Dyck.

Der Bericht wird ab 19:30 Uhr in der Lokalzeit ausgestrahlt und ist einige Zeit später in der Mediathek des WDR zu finden.

Kleine Amphibienpopulation an Esskastanienallee geschützt

Auch dieses Jahr, zum zweiten Mal, haben über zehn aktive Mitglieder des NABU Jüchen wieder einen Fangzaun und zwei in die Erde  eingegrabene Kisten auf der Seite der alten Esskastanienallee bei Schloß Dyck installiert!

Sinn und, Zweck ist es, dass die Amphibien, hauptsächlich Erdkröten, entlang des unüberwindbaren Zaunes zu einer der beiden Kisten geleitet werden und dort sanft hineinfallen. Dann werden die "gefangenen" Kröten einmal täglich, am späten Abend, von den NABU- Mitgliedern sicher über die Straße zu dem Sommerquartier und zum Ablaichen am Rande des Parkes von Schloss Dyck gebracht. Der Fangzaun wird hierbei dankenswerter Weise vom Tiefbauamt  des Rhein-Kreises-Neuss gestellt.

An der anderen Seite zu Schloss Dyck hin, wo eine viel größere Amphibienpopulation die K25 überqueren muss, hat das Tiefbauamt wieder einen viel längeren Zaun und etwa fünf Kisten eingebaut. Aber auch da wird der             NABU Jüchen für ungefähr drei bis vier Wochen einen sicheren Transport der Kröten, Frösche und Molche  über die Strasse garantieren. Die ersten Amphibien auf ihrer Wanderschaft zu den Sommerquartieren sind gesichtet worden. Sie brauchen mindestens fünf Grad, es muss dabei feucht sein, auch findet die Wanderung immer in der Nacht, bzw. Dämmerung statt.

Also dort nicht nur wegen der Amphibien langsam fahren, sondern auch wegen der vielen Helfer!


Neuer Bergahorn am Naturlehrpfad gepflanzt

Im letzten Jahr ist der vom Bürgerschützen- und Heimatverein dankenswerterweise für den Naturlehrpfad des NABU- Jüchen gespendete Bergahorn von Vandalen zerstört worden. Nun gab es im alten Jahr in guter Zusammenarbeit mit der stadt Jüchen eine Neupflanzung des Bergahorns an alter Stelle, also rückseitig des Gymnasiums Jüchen. Diesmal ist der Baum mit einer Kunststoffmanschette versehen worden, um ihn besser gießen zu können.

HIER geht es zum Artikel der NGZ online


 

Stunde der Wintervögel

Schon zum zehnten Mal bittet der NABU- Jüchen darum, vom 10. bis zum 12. Januar die Vögel, die man innerhalb einer Stunde  im Garten, auf dem Balkon oder im Park gezählt hat, dem NABU zu melden. Dabei sollte immer die höchste Anzahl einer Vogelart notiert werden, um so Doppelzählungen zu vermeiden. Je mehr Menschen an dieser sinnvollen Aktion teilnehmen, desto aussagekräftiger ist sie.

Die Ergebnisse können einfach per Online- Meldeformular gesendet werden oder an den NABU; Stunde der Gartenvögel, 10469 Berlin, geschickt werden.

Es gibt auch etwas zu gewinnen!


2019


Ortsgruppe des NABU Jüchen geehrt

Am 5. Dezember, dem "Internationalen Tag des Ehrenamtes", wurden wir neben anderen Gästen, als Ortsgruppe in das Haus Katz in Jüchen eingeladen. Bürgermeister Zillekens bedankte sich für den jahrelangen Einsatz für die  Natur und ihren Schutz. Wir freuen uns über diese kleine Anerkennung und setzen uns gerne weiter ein.

 

 


Insektenhotel für die 3M Wiese

Anfang Dezember trafen sich 6 NABU´s, um ein Insektenhotel zu bauen. Mit Kreissäge, Bohrmaschine und Akkuschrauber wurden gleich große Kästen gebaut, die später an der Schafstallwand der 3M Wiese zusammengesetzt werden. Zu einem späteren Zeitpunkt werden wir die einzelnen Segmente füllen. Es eignet sich dafür nicht jedes Material, weil manche Wildbienen auf spezielle Materialien angewiesen sind. Ausgefranste Stroh, Schilf- oder Bambushalme werden nicht bezogen, weil die Bienen ihre Flügel verletzen würden. Außerdem machen Insektenhotels nur dann Sinn, wenn es im Umfeld von 300 - 1500 m ausreichend blüht. Alle größeren Wege, die eine Biene zurücklegen muss, sind für sie zu kräftezehrend.

Die 3M Wiese hat sich im Laufe der Jahre zu einer schönen Wildblumenwiese entwickelt. Wir hoffen deshalb dort in der nächsten Saison viele neue Gäste in unserem Insektenhotel anzutreffen.


Nistkastenreinigungsaktion 2019 ist beendet

Etwa zwei Monate sind wir an verschiedenen Orten im Raum Jüchen unterwegs, um zu prüfen, welche Nistkästen von Vögeln und Fledermäusen angenommen werden. Bei der diesjährigen Nistkastenreinigungsaktion gab es kleine und große Überraschungen. Sehen Sie selbst...


Rückgang der Krötenpopulation

Jedes Frühjahr ziehen wir, die Amphibienretter des NABU Jüchen los, um Frösche, Molche und Kröten auf zu sammeln, damit diese sicher ihre Laichgewässer erreichen .

Bei dieser Aktion halten wir fest, welche und wie viele Amphibien wir zur anderen Straßenseite gebracht haben. Im Vergleich zum Vorjahr mussten wir den Rückgang der Krötenpopulation feststellen.

HIER geht es zum Bericht der NGZ online .


Streuobstwiese in Rath

Ein Privatgrundstück wurde zur blühenden Wiese, auf der nun auch viele Obstbäume gepflanzt wurden.

Vögel, Insekten und kleine Säugetiere werden diesen wertvollen Lebensraum mit der Zeit erobern.

Zum Bericht der NGZ geht es HIER

 


Jüchen soll farbenfroh blühen.

Deshalb werden viele Grünflächen demnächst eingesät.

Näheres dazu im NGZ Bericht


Eine Million Arten sind vom Aussterben bedroht

Seit langem wird das Artensterben thematisiert, findet aber nur wenig Gehör in Wirtschaft, Politik und in der Bevölkerung.

Dabei ist der Zustand unserer Natur mehr denn je alarmierend.

Erfahren Sie dazu mehr in diesem Interview vom ZDF


Unsere Pflanzentauschbörse

war auch in diesem Jahr gut besucht. Trotz der schlechten Wettervorhersage blieb es trocken und Besucher konnten sich in Ruhe das vielseitige Angebot anschauen. Bienenfreundliche Pflanzen wie Sonnenhut, Roseneibisch, Seifenkraut, Kornrade und Edeldistel waren nur einige Blumen und Gehölze,die an unserem Stand erworben werden konnten. Auch Saatgut von Ringelblumen und Stockrosen gehörten dazu, sowie  Wasserpflanzen für den Gartenteich.  

Hier geht es zum Artikel der  NGZ                                   


Sachbeschädigung beim NABU - Naturlehrpfad

In den letzen Monaten wurden immer wieder Hinweistafeln am Nautlehrpfad mutwillig beschädigt.

Jetzt erstattet der NABU Anzeige!

Hinweise bitte an die Polizei unter: 02131 3000

 

HIER geht es zum Artikel bei der NGZ.


verlassenes Gelege
verlassenes Gelege

 

Nistkastenreinigung

Jedes Jahr unternehmen wir Aktionen zur Nistkastreinigung in der nistfreien Zeit. 360 Nistkästen sind in 20 Orten der Stadt Jüchen verteilt. Dabei wird festgehalten ob und durch welche Tierart, der Nistkasten belegt wurde. Nicht immer sind Vögel unter den Bewohnern. Auch Mäuse, Fledermäuse, Eichhörnchen und Hornissen sind immer wieder Gäste in Nistkästen.

 

Hier eine kleine Übersicht der Nistkastenbelegung:    

  12 (von 45)   Fledermauskästen

    4  (von 8)      Kleiberkästen

    1  (von 9)      Baumläuferkästen

112 (von 139) Meisenkästen

     5 (von 11)     Schleiereulenkästen

   32 (von 76)   Steinkauzröhren

     1 (von 4)      Turmfalken

     1 (von 6)       Waldkauzhöhle

Alle weiteren Nistkästen waren fremdbelegt oder gar nicht belegt.

 

Auffällig ist die geringe Belegung durch Fledermäuse.

HIER  geht es zum Artikel der NGZ

  

 

18.02.2019

Es gibt einen wunderbaren Film über den Naturlehrpfad von Ellen Gande auf Facebook (klickt auf den Namen und Ihr könnt ihn Euch ansehen):

© Ellen Gande 


TOP Kurier vom 16.01.2019

 

RP-Online 16.01.2019


NABU-Jüchen rettet Bäume vor der geplanten Bebauung

NGZ-Online 08.01.2019