Aktuelles & Medien in Jüchen

Schwalbenfreundliche Häuser im Gemeindegebiet Jüchen gesucht

06/2017

 

Auch in diesem Jahr, wie nun schon seit vielen Jahren, sucht der NABU-Jüchen im gesamten Gemeindegebiet Jüchen nach Hausbesitzern, die Mehl- und/oder Rauschwalben beherbergen, und gerne mit der NABU-Plakette "Schwalbenfreundliches Haus" ausgezeichnet werden möchten! Die beiden Schwalbenarten sind schon durch die Wahl ihrer Brutplätze einfach zu unterscheiden. So nisten Mehlschwalben immer außen am Haus und haben einen kurzen Bürzel, Rauchschwalben dagegen nisten im innern von Gebäuden, z.B. Stall, und haben einen stark gegabelten Bürzel. Die als Sommerboten und Glücksbringer bekannten Zugvögel haben es aber in der heutigen Zeit nicht leicht leider! 

Denn sie brauchen fliegende Insekten als Nahrung und feuchten Lehm als Baustoff für ihre Nester, doch dies alles wird immer seltener! Durch immer neue Baugebiete und Versiegelungen von Wegen und Plätzen und durch eine "moderne" Landwirtschaft mit

der Verwendung von Pestiziden, wird es den Mehl- und Rauchschwalben schwer gemacht. Aber auch viele Vor- und Hausgärten sind naturfern gestaltet! Es wird nun an der Zeit, etwas für die beiden Schwalbenarten zu tun. Als erstes gilt es, bewohnte Schwalbennester zu tolerieren und bei  bestehenden Problemen mit ihrem Kot sogenannte Kotbretter anzubringen. Dann sollte natürlich der eigene Garten naturnah gestaltet sein und kein Gift verwendet werden. Außerdem sollten an einer freien und für die Schwalben gut erreichbaren Stelle feuchte Lehmstellen errichtet werden, wo sie dann gefahrlos ihren Baustoff für neue Nester holen können. Es besteht zudem die Möglichkeit, künstliche Nester anzubringen. Zum Schluß ist noch zu sagen, dass bestehende Nester nach dem Naturschutzrecht nicht zerstört bzw. beeinträchtigt werden dürfen! 

Anmeldungen zum "Schwalbenfreundlichen Haus" nimmt der NABU-Jüchen, Neuenhovener Straße 6, in 41363 Jüchen entgegen oder bitte an rudolfkuhn70@gmail.com schreiben!

 

Rudolf Kuhn

NABU-Jüchen

0173/2703161

 

NABU-Foto: Auch die Künstlerin Mascha Malzeva setzt sich für Schwalben ein!

Stunde der Gartenvögel

05/2017

 

Schon zum 13.mal kann man sich an der "Stunde der Gartenvögel" vom NABU in der Zeit vom 12. bis 14. Mai beteiligen! Hierbei sollen in dieser Zeit und innerhalb von einer Stunde alle Vögel und deren Anzahl notiert werden, die man im eigenen Garten, vom Balkon aus oder im Park gesehen hat. Und dabei immer bitte die höchste Anzahl einer Vogelart notieren, um Doppelzählungen zu vermeiden! Die Ergebnisse bitte per Mail an www.nabu.de senden oder schriftlich an den NABU-Jüchen, Neuenhovener Straße 6, 41363 Jüchen melden! 

 

Foto: NABU, Marco Frank

Freiwillige   Feuerwehr   Jüchen   rettet   NABU-Pflanzungen   vor   dem   Verdursten

04/2017

Die ehrenamtlichen Mitglieder des NABU-Jüchen waren ratlos: Mit viel zeitlichem Aufwand und großem Einsatz hatten die Aktiven des NABU fast 30 Bäume und mehr als 100 Sträucher gepflanzt. Doch sie drohten nun zu vertrocknen, weil es schlichtweg zu lange nicht geregnet hat. Die Lösung des Problems brachte ein Anruf bei Heinz-Dieter Abels, dem Leiter der Jüchener Feuerwehr. Nachdem Dieter Bienert vom NABU ihm die Notlage erklärt hatte, handelte der Chef der Feuerwehr sofort. 

Den kompletten Text finden sie hier


NABU Vogel des Jahres 2017

Der Waldkauz hat es hier nicht leicht!

02/2017
Deutschlandweit zählt der Waldkauz, welcher jetzt vom NABU zum Vogel des Jahres 2017 gewählt wurde, zur häufigsten Eulenart, von insgesamt 10 Eulenarten in Deutschland. So ist dies im Rhein-Kreis Neuss und in der Gemeinde Jüchen sicher nicht so, denn hier fehlt es dem Waldkauz, wie schon der Name sagt, eindeutig an Wald!
Dabei ist der Lebensraum eines Waldkauzes nicht besonders groß und er kommt auch zeitweise auf Lichtungen und an Rändern von Wäldern und großen Gärten vor!
Den kompletten Text finden Sie hier