2016

11.04.2016: Ende und Ergebnis der Krötenwanderung

Letzte Meldung von Dieter Bienert zur diesjährigen Krötenwanderung:

Liebe Leute,

zu aller erst einmal vielen Dank für den großartigen Einsatz bei der diesjährigen Aktion am Schloss Dyck zur Rettung der Amphibien.

Wir haben ein unglaubliches Ergebnis und mit 2.840 Tieren, die allein wir vom NABU über die Straße gebracht haben, sogar noch die Vorjahreszahlen übertroffen.

Liebe Grüße bis zum nächsten Jahr

Dieter Bienert

30.03.2016: die Krötenwanderung ist abgeschlossen

NABU-Jüchen - schon mehr als 2100 Amphibien gerettet 

Schloß Dyck
Schon seit dem 21. Februar, setzt sich der NABU-Jüchen mit über 10 Mitgliedern aktiv für den Krötenschutz im Bereich der K25 zwischen dem Pumpenbusch und Schloß Dyck ein. Denn in diesem Bereich wurde nun auch im zweiten Jahr dankenswerterweise vom Rhein-Kreis Neuss ein Amphibienschutzzaun installiert, der die nun vom Winterquartier, dem Pumpenbusch, zum Sommerquatier, den Feuchtbiotopen bei Schloß Dyck, wandernden Amphibienarten zu einigen in den Boden eingelassenen Eimern leitet, in denen sie dann hineinfallen. Von dort aus werden sie dann von den Naturschützern aufgesammelt, auf die andere Straßenseite getragen, dort nach Anzahl, Art und Geschlecht bestimmt und dann zum Schluß in einer sicheren Umgebung wieder freigelassen, wo sie dann die Wanderung fortführen. Durch diese Dokumentation kann man viel über diese spezielle Population, z.B. die genauen Wanderwege, erfahren. Viele Amphibienarten suchen nämlich zum Laichen stets das gleiche Gewässer auf, da sie eine starke Bindung (Prägung) an das Gewässer haben, in dem ihre Metamorphose stattgefunden hat. Dieses gilt insbesondere für die Erdkröte, aber auch für den Grasfrosch, Bergmolch, Fadenmolch, Teichmolch und Kammolch. So hat der NABU-Jüchen bisher über 2100 Amphibien gerettet! Den größten Anteil haben hierbei die Erdkröten, es waren aber auch schon Grasfrösche und einige Teichmolche dabei. Diese Amphibien wandern gerne ab einer Temperatur von 5 Grad aufwärts und wenn es gleichzeitig feucht sowie dunkel ist, also abends wandern mehr los als am frühen Morgen. Vorausgesetzt, auch dieses Jahr wird mindestens eine Anzahl von 2500 Amphibien wie im letzten Jahr gerettet, dürfte sehr bald die Wanderung vorbei sein. Denn an für Amphibien guten Tagen, können es schon mal 300 und mehr Exemplare werden, die so auf die genannte Art in Eimern über die Straße getragen werden können. An dieser Stelle möchte sich der NABU-Jüchen ganz herzlich bei der Bürgerstiftung Jüchen bedanken. Denn die Bürgerstiftung Jüchen hat den Naturschützern vom NABU 100 Euro gespendet, wovon Warnwesten und Stirnlampen zur eigenen Sicherheit angeschafft werden konnten! Mittel- bis Langfristig ist aber auch im Bereich von Schloß Dyck die Anlage einer festinstallierten Leitanlage mit Krötentunnel wichtig und sehr sinnvoll. Denn die verschiedenen Amphibienarten wandern ja irgendwann auch wieder zurück zu ihrem Winterquartier im Pumpenbusch. Allerdings dauert diese Wanderbewegung deutlich länger und auch die Anzahl der Tiere schwankt sehr stark, so dass dies aus Sicht des Ehrenamtes, wie des NABUs, kaum zu schaffen ist!

 

11.03.16: die Wanderpause der Kröten dauert an

Das Neueste von Dieter Bienert:

Obwohl die Tagestemperaturen bis in den 2-stelligen Bereich gehen, wollen die Kröten offensichtlich noch nicht mit der Wanderung beginnen. Die Nächte sind auf jeden Fall zu kalt. Wir melden uns, sobald die ersten Tiere wandern.

27.02.16: Die Kröten machen eine Wanderpause

Nachricht von Dieter Bienert: 

die Amphibien haben wegen der anhaltenden Kälte ihre Wanderung offensichtlich eingestellt. Ich denke, wir brauchen im Moment nicht jeden Morgen und Abend zu kontrollieren.  

Ich beobachte die Situation und mache gelegentliche Kontrollen. Sobald wieder Tiere von mir am Fangzaun beobachtet werden melde ich mich. Erst dann macht der Aufwand Sinn wieder 2x täglich zu kontrollieren.

21.02.2016: Die Krötenwanderung hat begonnen!

Die Krötenwanderung hat begonnen!

NABU-Jüchen hat nun am Sonntagmorgen mit der Rettung der ersten Amphibien den Startschuß für die diesjährige Kröten-Rettungsaktion gegeben!
Sechs Erdkrötenmännchen und drei Erdkrötenweibchen waren die ersten.
Nicht nur Erdkröten, sondern auch verschiedene Frosch- und Molcharten wandern nun wieder von ihrem Winter- zu den Sommerquartieren bei Schloß Dyck.

Dabei müssen sie die K25 überqueren, die ohne Schutzmaßnahmen für die meisten Amphibien zur Todesfalle würde. Durch das Errichten eines Zauns als Leiteinrichtung und durch eingegrabene Eimer, werden sie daran gehindert. Diese Errichtung wird durch den Rhein-Kreis Neuss erbracht.
Sie müssen aus den Eimern eingesammelt und anschließend im Bereich des Parks von Schloß Dyck wieder ausgesetzt werden. Während der Zeit der Krötenwanderung werden die Eimer morgens und abends geleert.

So half auch schon im letzten Jahr der NABU-Jüchen ehrenamtlich bei der Rettung von etwa 2500 Amphibien.
In dieser Zeit bittet der NABU-Jüchen die Autofahrer um besondere Vorsicht und Rücksicht.

Krötenwanderung Schloss Dyck 2016

Bald ist es wieder soweit: die Kröten verlassen den Pumpenbusch (bei Schloss Dyck) und wandern zum Schloss.

HELFER gesucht:

für eine problemlose Wanderung brauchen die Kröten unsere Hilfe.

Was ist zu tun: die Kröten werden entlang des an der K25 angebrachten Fangzauns eingesammelt und dann von den Helfern in Eimern über die Strasse gebracht.

Dies geschieht morgends zwischen 07:00 und 09:00 und abends ab 21:00.

 

Ab wann: den Startschuss wird Dieter Bienert vom NABU geben. Er kontrolliert vor Ort, wann die Kröten mit der Wanderung beginnen und benachrichtigt alle Helfer. Es kann im Februar schon losgehen und wird spätestens im April enden.

Wo kann man sich melden: wer Interesse hat mitzumachen meldet sich bitte bei Dieter Bienert per Mail: dieter.bienert@nabu-neuss.de.

Bitte mit der Mail folgende Informationen schicken:

- wann möchte man mitmachen (Datum und ob morgens oder abends)

- Handynummer mit Angabe ob Whatssapp genutzt wird.

Weitere Informationen zu Krötenwanderungen finden Sie hier: Krötenwanderung 2016